“Grias Eich mitanand” im Hotel Oberforsthof

 

#werbung

Als Kind bin ich – vermutlich nicht überraschend zu lesen – natürlich mit meinen Eltern verreist. Wir sind auch sehr oft nach Österreich zum Wandern gefahren, meinen Erinnerungen nach möglicherweise etwas zu oft. Spätestens in der Pubertät haben mich andere Ziele interessiert, einfach irgendwo ans Meer, cool sein und chillen, ihr wisst was ich meine. Nun bin ich selbst Mutter zweiter (pubertierender) Töchter und – schwups – was machen wir: In die Berge fahren!
Ok, ich gebe es zu: nicht ausschließlich…

Da habe ich mich sehr gefreut als vor einiger Zeit eine Einladung vom Hotel Oberforsthof, St. Johann im Pongau kam und ich, samt Familie, ein paar Tage dort verbringen durfte. Sogar unsere französische Bulldogge Ulani wäre willkommen gewesen, die hat dann aber lieber Urlaub zu Hause gemacht.

Nach gut 6 Stunden Autofahrt von Frankfurt am Main aus sind wir dann am Ziel angekommen und kaum, dass man den roten Teppich im Eingangsbereich betritt fühlt man sich sehr herzlich willkommen, sowohl durch das Personal, als auch durch die äußerst liebevolle Gestaltung im gesamten Hotel. Mir nichts, Dir nichts ist das Auto geparkt und das Gepäck, wie durch Zauberhand, auf die Zimmer gebracht.
Diese sind ebenfalls sehr liebevoll gestaltet, sehr sauber (leider ist das nicht immer selbstverständlich) und großräumig. Es lässt sich hier gut wohnen und auch schlafen.
Das Bett inklusive der Matratze sind an Wohlfühlkomfort kaum zu übertreffen.
Ab einem gewissen Alter machen sich hier leider Defizite schnell bemerkbar, Rückenschmerzen am Morgen usw. Ich bin eben keine 18 mehr. Oder 28.

Kulinarisch gesehen gibt es im Oberforsthof auch keine offenen Wünsche. Beim Frühstück wird man an einem leckeren Buffet mit allerhand Köstlichkeiten versorgt und die verschiedenen Ei-Varianten werden nach den eigenen Wünschen frisch zubereitet. Meine Favoriten waren das Omelett und die Spiegeleier.

Nachmittags gibt es ein Jausenbuffett, sofern man denn überhaupt im Hotel ist und sich nicht noch in den Bergen befindet, so wie wir meistens. Aber dazu später noch mehr…

Das Abendessen besteht aus 5 stimmigen Gängen, man hat hier verschiedene Möglichkeiten zur Wahl und bis auf das Salatbuffett werden alle Gerichte am Tisch serviert. Ich gebe zu, nach unseren Wanderungen hätte ich auch nicht viel mehr laufen wollen und habe mich deswegen auch doppelt über den tollen Service gefreut.Die Bergwelt rund um das Hotel ist für uns schon ein alter Vertrauter, allerdings nur aus dem Wintersport. Wir verbringen unseren Skiurlaub gerne im Nachbartal und waren nun sehr gespannt wie die Gegend ohne Schnee ausschaut. Die Natur hatte uns schnell in Ihren Bann gezogen. Traumhaft schöne Wiesen, Wälder, Seen, Wasserfälle usw. haben wir bestaunen und bewandern dürfen.

Tag 1: Hinter dem wunderschönen Jägersee in Kleinarl (1.200m über Seehöhe) haben sich im letzten August durch einen Murenabgang und Überflutungen 2 neue Seen gebildete bzw. deren Entstehung ist noch im vollen Gange.

Wenn man nach deren Besichtigung noch mehr Lust auf Wasser hat ist ein Aufstieg zum größten Hochgebirgssee der Ostalpen unumgänglich, zum Tappenkarsee.


Auf ca. 1.762m Seehöhe wird man nach dem Weg nach oben vom dem beeindruckenden 23,8 ha grossen Bergsee empfangen und gleichauf noch etwas weiter von der Tappenkaralm.
Ein kühles Getränk ist dann mehr als willkommen – und auch wohlverdient!

Noch etwas weiter gelangt man zur Tappenkarhütte, auf der auch übernachtet werden kann. Was für uns nicht in Frage kam … bei dem tollen Hotel.

 

Tag 2: Heute haben wir uns den Geisterberg vorgenommen, verständlicherweise haben wir den Weg hinauf auf 1.800m Seehöhe größtenteils per Seilbahn bestritten.

 

Dort oben erwartet einen ein wahres Kinderparadies: Wassergeister, Waldgeister, Luftgeister und – richtig geraten – Feuergeister sind allgegenwärtig.
O.k., man muss ganz klar sagen unsere Töchter fallen mit ihrem Alter von 15 und fast 13 nicht mehr in diese Zielgruppe, aber spannendend war es trotzdem.
Denn eigentlich sind wir nur wegen dem aus dem Winter bekannten “weltbesten” Backhendlsalat dort hinauf gefahren und gewandert.
Den gibt es nämlich auf der Buchauhütte.

Dort hat man eine fantastische Aussicht auf die umliegende Bergwelt, nicht nur im Sommer. Ein Bitte an dieser Stelle an die Betreiber dieser tollen Lokation: Die Dauerbeschallung durch Schlagermusik ist im Winter beim kunterbunten Skitreiben für meinen Geschmack ok, im Sommer muss ich die Dauer-beschallung auf der Terasse nicht haben.
Nichtsdestotrotz war das Essen sehr lecker. Nach einem 2,5 (!) stündigen Abstieg waren wir dann wieder im Hotel angekommen, mehr wäre auch nicht “gegangen”.

 

Tag 3: Diesen Tag habe ich genutzt, um mich in der Wellnes-Abteilung mal etwas genauer umzusehen. Der grossartige Aussenpool ist uns ja schon direkt bei der Ankunft ins Auge gestochen, aber das Hotel bietet auch ein Hallenbad, eine Sauna, ein Gym usw.

Ich habe mir die müden Knochen und steifen Muskeln bei einer klassischen Massage verwöhnen lassen und mir auch noch eine Pediküre gegönnt – beides sehr professionell durchgeführt. Das würde ich direkt und sofort wieder buchen. Die Beautyabteilung bietet wirklich allerhand und für jeden etwas.

Gefolgt von einem Snack ging es dann wieder auf die Rückreise nach Hause.
Wegen der Fashion-Week in Berlin mussten wir bereits einen Tag eher abreisen, was natürlich sehr schade war, aber eben nicht zu ändern.

Noch erwähnen möchte ich die vielen Tiere des Hotels, begonnen mit den Ponys Inge und Lila, ganz vielen Hasen und – ganz aktuell – jungen Hühnerküken gibt es für alle Altersklassen was zu sehen und, wer möchte, auch zu streicheln.

Mein Fazit: Der erste, gute Eindruck hat sich in den darauffolgenden Tagen mehr als bestätigt. Es ist ein herzlich geführtes Hotel mit viel liebe zum Detail, in allen Bereichen. Wir würden direkt wieder hinfahren.

Und weil es so schön war habe ich für euch hier noch ein kleines Filmchen parat, viel Spaß beim Anschauen!

An dieser Stelle vielen lieben Dank an das gesamte Team vom Hotel Oberforsthof für die Einladung und die wunderschöne Zeit bei euch.
Servus und hoffentlich bis bald!

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