Hör’ doch mal…

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Sooo, wie fange ich denn nun am besten an? Ich schreibe ja am liebsten über die schönen Dinge des Lebens, aber auch beim “Älter werden” wollen wir es ja schön haben. Als wären Altersweitsicht und müde Knochen nicht genug, es ist, wie es ist.
Gerade jetzt im Frühling motivieren uns doch die ersten warmen Sonnenstrahlen und das morgendliche, fröhliche Vogelgezwitscher, vorausgesetzt man hört es.

Eine kleine Vorgeschichte …

Die Liste der Dinge, die mit dem Älterwerden einhergehen nimmt – so scheint es – an Länge zu. Neben den vermutlich eher positiven Erscheinungen wie Altersweisheit und auch eine damit verbunden Gelassenheit – hoffentlich – begleiten uns aber eben auch körperliche Ermüdungserscheinungen. Diese versuchen wir natürlich mit verschiedenen Mitteln und Mittelchen aufzuhalten bzw. hinauszuzögern,

doch wir Menschen werden ja auch immer älter und somit ist doch Chance groß, dass uns das ein oder andere Zipperlein einholen wird. Alt werden, aber nicht alt fühlen.

Fakten, Fakten, Fakten …

Bereits mit dem zarten Alter von 40 geht’s bergab – also gehörtechnisch. Unser Gehör hat quasi genug “auf die Ohren bekommen” und reicht schon mal den wohlverdienten Vorruhestand ein, in der Regel ohne vorherigen Antrag. Unsere Ohren machen in dieser Hinsicht einfach was sie wollen. Wie Otto sagen würde: “Kleinhirn an Ohren, Kleinhirn an Ohren, was macht ihr denn da! DA!”Ich kann es auch bis zu einem gewissen Grad verstehen. Haben wir sie jemals gefragt, ob sie überhaupt Lust haben sich alles anzuhören, was da so ungefiltert bei ihnen landet. Nein! Sie mögen mal brummen oder (darauf) pfeifen, wenn man ein Pop-Konzert besucht hat oder früher als junger Erwachsener mal so manchen Abend bzw. manche Nacht in einer Diskothek (jetzt: Club) verbracht hat, aber das war es an sich doch schon, was wir von ihnen zu hören bekommen. An dieser Stelle möchte ich bitte betonen, dass ich hier keine krankhafte Veränderung meine.

Also, unser Gehör hat eben einfach ein begrenztes Mindesthaltbarkeitsdatum, bis zu dem es uns eine uneingeschränkte Funktionsfähigkeit liefert. Immerhin ist die Dauer – bis auf wenige Ausnahmen – weitaus länger, als bei einer Waschmaschine. Die muckt nämlich viel eher, lässt dann auch mit der Leistung zu wünschen übrig, bis der Service kommen muss, das kennt quasi jeder von uns.

Team “Ohr” …

Unser Ohr zählt zu den Sinnesorganen, aufgeteilt in das äußere Ohr, sowie dem Mittel- und Innenohr. Vereinfacht gesagt, es gibt den sichtbaren Teil und den nicht sichtbaren Part. Alle Teile sind wichtig. Ohrmuschel & Co. sorgen u.a. dafür, dass die Geräusche richtig eingesammelt werden, damit diese in das tiefste Innere weitertransportiert werden, um hier final verarbeitet werden zu können. Dazu benötigen wir dann noch die Aktivität unsres Gehirns, denn das Team Hören funktioniert nur mit der Abteilung Verstehen, quasi mit der Rohrpost.

Kleine Randinfo: Zum Team Ohr gehört ebenfalls das Gleichgewichtsorgan. Das wohnt direkt kuschelig im Innenohr neben unserem eigentlichen Hörgang der Hörschnecken. Mir ist dieses auf der einen Seite mal ausgefallen, sozusagen im wahrsten Sinne des Worte außer Gleichgewicht geraten. Ich demzufolge auch und ich verrate mal so viel, das ist nicht ohne und ich wünsche es keinem. Aber das soll hier heute nicht das Thema sein.

Zurück zum Hören: Also ab ca. 40 wird’s bei vielen von uns vermutlich dumpfer und undeutlicher. Es hat sich ab- und aufgehört. Oftmals wollen es die Betroffenen nicht wahrhören. Erste Anzeichen sind z.B.:

  • Überhören von Naturgeräuschen (Vogelgezwitscher, Blätterrauschen) und Haushaltsgeräten
  • Schlechtes Verstehen bei erhöhter Geräuschkulisse
    (Gespräche im Restaurant, Bestellung an der Theke im Supermarkt)
  • Das verstärkte Gefühl, dass der Gesprächspartner nuschelt.
  • Der Fernseher ist zu leise, obwohl alle anderen anwesenden TV-Gucker da anderer Meinung sind.

Unabhängig davon macht das aktuelle Tragen einer Maske, das Hören nicht einfacher, bzw. das Verstehen. Die oft – unwissentlich antrainierten – Eigenschaften, wie Lippenlesen funktionieren damit eben nicht mehr. Bestenfalls merkt man selber, das was nicht mehr so ganz stimmt oder aber das liebe und sorgsame Umfeld macht einen darauf aufmerksam. Dann wäre es an der Zeit für den Gang zum HNO-Arzt und Hörakustiker.

Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt bleibt …

Auch wenn das Thema Altersschwerhörigkeit bei den Betroffenen dann bekannt ist, wird es leider oft nicht zum Thema gemacht. Warum ist das so? Vorurteile wie “Hörgeräte sind doch was für alte Leute” und die allgemeine Vorstellung wie ein Hörgerät aussieht sind wohl die gängigen Faktoren, sich nicht helfen zu lassen. Leider! Denn die Verweigerung hier Hilfe in Anspruch zu nehmen kann weitreichende Folgen für die Gesundheit und die Bewältigung des Alltags haben. Sozialer Rückzug und Unsicherheit bei alltäglichen Dingen und geistiger Abbau bis hin zur Demenz, können die Konsequenzen sein. Ich sage nur: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.

Hörtest

Im Rahmen dieser Recherche habe ich natürlich einen ausführlichen Hörtest gemacht. audibene ist DER Ansprechpartner in den Belangen, wenn es rund ums das Ohr und besser Hören geht, mit allem Pipapo. audibene ist die weltweit größte Plattform für Hörakustik.
“Besser hören” ist hier die Devise. Das klingt doch schonmal gut.
Ich war sehr gespannt, mit 53 wäre ich u.U. bereits ein Fall im Sinne der Altersschwerhörigkeit. No risk, no fun, wenn dem so wäre, bin ich ja direkt bei der richtigen Adresse. Vorab wird erstmal gecheckt, ob alles am und im Ohr gesund und intakt ist.

Daraufhin folgt der ausführliche Hörtest, ergänzt durch eine Sprachtest ohne und mit Geräuschkulisse, mit dem Ergebnis, ich höre wie ein Luchs. Für mich auch gleichermaßen ein Beweis, dass unsere jugendlichen Töchter wirklich nuscheln 😉

Hier kann geholfen werden oder auch “Der Gerät”

Aber was passiert mit dem Kunden, bei denen das nicht der Fall ist, d.h. denjenigen, die ihren Hörverlust bescheinigt bekommen haben, Schwarz auf Weiß ? Ganz einfach, denen wird geholfen.
Man hört als erstes die hohen Töne nicht mehr. Das mag vielleicht manchmal ganz angenehm sein, aber in Summe leidet die Lebensqualität erheblich und dieser Hörverlust regelt sich leider nicht von alleine.
Hörgeräte haben heutzutage nichts mehr mit der Vorstellung gemein, es handle sich um Streichholzschachtel große graue Kästchen, die am Ohr befestigt sind. Die heutigen Modelle sind sehr diskrete hochtechnische Hilfsmittel, die in vielen Fällen (je nach Ausstattung) die EarPods ersetzen, d.h. neben der Option “Besser hören” hat man hier alle Funktionen in einem Gerät und kann diese (in Verbindung mit dem eigenen Handy) nutzen, wie Musik/Hörbücher usw. hören, aber eben auch telefonieren. Ich möchte es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen: Für eine verständliche und sauber Aussprache ist man – nach wie vor – selber zuständig.

Ich war wirklich erstaunt, sowohl darüber was die technische Möglichkeiten anbelangt, als auch im Bezug auf die Größe. Aber es kommt noch besser. Die Optik hört schließlich mit. Nicht nur, dass viele Varianten ein cooles Case haben. Nein, der Kunde hat in Sachen Design bei den neusten Modellen auch das Mitspracherecht im Bezug auf die Farbe der Hörgeräte. Hier kann mit den zur Verfügung stehenden Optionen gespielt und individuell auf die Wünsche des Kunden eingegangen werden.

Ein ganz wichtiger Punkt – wie oben schon angesprochen – ist die Größe. Ich sage nur: Klein, aber Oho. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus, wie klein die Geräte sind, in denen so viel an Technik und Know-how steckt. Natürlich habe ich es selber auch mal ausprobiert. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie klein und unauffällig die verschiedenen Hörgeräte sind.

Anhand des erfolgten ausführlichen Hörtests werden die Hörgeräte der Wahl individuell angepasst. Mithilfe einer App kann man hier beim täglichen Gebrauch selber Dinge einstellen, wie z.B. Richtungshören, Klangbalance und natürlich die Lautstärke.

Natürlich bekommt ihr das inkl. aller technischer & sonstiger Raffinessen genaustens von eurem audibene Hörakustiker erklärt. Hier wird der Kunde mit Rat & Tat unterstützt. Die Hörgeräte können übrigens 28 bis zu 60 Tage Probe getragen werden, bis dahin kann also völlig unverbindlich getestet werden, auch verschiedene Modelle, falls man noch nicht ganz zufrieden ist. Es gibt – ähnlich wie bei einem PKW – verschiedene Hörsysteme von Basis Modell bis High End Variante. Entscheidend sind hier – neben dem Hörverlust – die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und auch das Budget.

Übrigens: Die gesetzlichen bzw. privaten Krankenkassen bezuschussen den Kauf von Hörgeräten, wenn eine Verordnung des HNO vorliegt. Ein Hörsystem wird in der Regel für immerhin 6 Jahre angeschafft und audibene ist während dieser Zeit immer an der Seite des Kunden.

Gesetzliche Krankenkassen zahlen ca. 750 EUR Zuschuss pro Gerät (ca 1.500 EUR für zwei Geräte). Für alles was darüber liegt, muss der Kunde eine Zuzahlung leisten. Bei privaten Krankenkassen liegt der Erstattungsbetrag bei bis zu 1.500 EUR pro Gerät (zum Teil aber auch weniger).

Und hier komme ich wieder zur Waschmaschine, da ist man nach Kauf und Garantieablauf auf sich gestellt. Ich würde sagen, mit der Beratung von audibene und deren Portfolio an Hörsystemen ist man im wahrsten Sinne des Wortes besser beraten.
Kurze Anmerkung, das fand ich insbesondere interessant: Es gibt auch spezielle Therapien mit Hörsystemen im Bezug auf einen Tinnitus, siehe hier.

Aha

Wer jetzt möglicherweise hellhörig geworden ist, findet hier auf der Seite von audibene einen Hörakustiker direkt vor Ort inkl. dem Rabattcode MONE10, mit dem ihr 10% sparen könnt. Ich sag’s mal so, in dieser Hinsicht muss einem nichts peinlich sein. Die Bereitschaft zum Optiker zu gehen scheint jedenfalls größer. Das Prinzip der besseren Lebensqualität ist aber das gleiche. Jedenfalls macht der Gang zum Ohren TÜV auch viel Sinn: Die kennen sich da bestens aus. Der Weg vom ständigen Hä-Sager zum Aha-Erlebnis ist nicht weit, er muss nur gegangen werden. Aha, weil man mit Hörsystem wieder ganz anders am Leben teilhaben kann und die Umwelt wieder ganz neu wahrnehmen kann. Ich habe gehört, die Vögel zwitschern es von den Dächern 😉

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4 Kommentare

  1. Liebe Simone,
    ja ich hab’s auf den Ohren bzw. in den Ohren, die Hörgeräte. Nach zwei Gehörstürzen blieb nichts anderes mehr übrig, der Luchs hat ausgehört. Nach vielen Tests und ausprobieren, entschied ich mich gegen die Hightech Geräte mit denen man auch Telefonieren etc. kann. Warum? Es war mir einfach zu viel an technischer Raffinesse und man ist froh, wenn das Großhirn überhaupt schafft, sich auf die eine Funktion des normalen Hörens zu konzentrieren. Es ist nicht mehr so wie vorher, man hört, trotz aller Texhnik und Apps zum Korrigieren und Einstellen der Geräte, einfach nicht mehr alles so wie früher.
    Ich habe es geschafft, nach langem Training von morgens bis abends zum Schlafen gehen die Hörgeräte zu tragen und eine wesentlich bessere Lebensqualität zu haben. Aber trotzdem, wünsche ich mir, mein Gehör zurück, denn ich höre viele Umgebungsgeräusche einfach nicht mehr und das hat auch schon zu Unfällen geführt.

    Darum sage ich immer: Gebt auf Euer Gehör acht, genießt die Ruhe ohne ewiger Berieselung von Musik etc. Eure Ohren werden es Euch danken.

    Einen klangvollen Sonntagnachmittag und liebe Grüße
    Evelin

    1. Liebe Evelin,
      vielen Dank für Dein Feedback und Deine Offenheit über Deinen Werdegang in Sachen Hören zu berichten. Gut, dass es in Deinem Fall trotz allem eine Steigerung der Lebensqualität gibt. Ich stimme Dir absolut zu, unser Gehör ist unglaublich wertvoll.
      Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute.
      Happy new week & Liebe Grüsse
      Simone

  2. Liebe Simone,
    ein sehr interessantes Thema. Durch meine Mutter, die jetzt mit 88 sehr schwerhörig, fast taub ist, bin ich mit dieser Thematik vertraut. Eine Odyssee sozusagen. Mit dem Ergebnis, dass es im Falle meiner Mutter zu spät ist für ein Hörgerät jeglicher Art, laut Fachleute. Deshalb, wie du schon schreibst, frühzeitig erkennen ist hier die Devise. Danke fürs erinnern, man vergisst immer dass man schon selbst in dem Alter ist um frühzeitig sein Gehör checken zu lassen.
    Liebe Grüße Iris

    1. Liebe Iris,
      vielen Dank für Deine offenen Worte. In der Tat, denken wir gerne mal, das betrifft immer “nur” die anderen. Mit regelmässigen Untersuchungen/Hörtests können wir in der Tat frühzeitig was unternehmen.
      Deiner Mutter wünsche ich natürlich alles erdenklich Gute.
      Liebe & Sonnige Grüsse
      Simone

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