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Der Yogi in mir …

Ich gehe seit wirklich langer Zeit ca. 2 x pro Woche zum Yoga. Andere laufen Kilometer um Kilometer wo auch immer, stemmen Gewichte, betreiben alles möglich sonstige – der sportlichen Betätigung sind hierzulande keine Grenzen gesetzt. Ich habe im Laufe meines Lebens viel ausprobiert und betrieben, aber Yoga finde ich wirklich gut. Entschuldigung, wenn ich das so sage: Ich finde, ich bin gut in Schuss 😉 Allerdings habe ich Rückenprobleme (naja, das Alter), da ist diese Form von Muskelaufbau bzw. -unterstützung super, den Geist macht es – wie man so schön sagt – auch frei, ich bin superbeweglich und überhaupt – was will man mehr ? Wobei ich bitte erwähnen möchte, ich mag weder Räucherstäbchen und Konsorten, noch singe ich Chakren. Da hört für mich persönlich der Spaß auf, aber jeder wie er will.
Ich finde nur – und jetzt komme ich zum eigentlichen Thema – beim verspäteten Betreten des Yoga-Raums gilt eben nicht ‚jeder wie er will‘. Da werden Spindschlüssel und Matte auf den Boden geknallt, dass die Erschütterung fast einem Erdbeben Stufe 4 auf der Richterskala gleicht und die Personen drumherum auf der eigenen Matte ungewollt eine Hüpfer machen. On top werden dann noch die Strassenschuhe positioniert, wo sie nichts zu suchen haben. Diese sind in der Regel draussen zu lassen – in keinem Sportkurs sind Strassenschuhe erwünscht, weder am noch neben dem Fuss. Vielleicht wird zwischendurch noch auf das Handy geschaut, mal schnell die mails checken und die Welt retten.
Ich kann gut bei mir bleiben und mir ist ansonsten total egal was der Nachbar macht (ich bin ja selber schon gross), aber da bin ich etwas – nennen wir es – empfindlich. Wenn ich denn zu spät bin, kann ich mich ja leise breit und bereit machen, da muss nicht gleich das komplette Umfeld davon lautstark in Kenntnis gesetzt werden. Da schätze ich durchaus ein gewisse Form von Unauffälligkeit.
Und zu guter Letzt ist es dann oft so: Die zu spät Gekommenen müssen dann meist auch lautstark früher gehen, die Welt retten oder so !

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4 Kommentare

  1. Liebe Simone, ich lese nun einen Beitrag nach dem anderen und amüsiere mich herrlich! Du hast wirklich ein Gespür dafür, die kleinen alltäglichen Momente mit Humor zu beschreiben. Macht Spaß!
    Liebe Grüße, Martina
    …. muß gestehen – ich lese sonst nie blogs….

  2. Ach Frau Mone, wo warst du eigentlich die ganze Zeit?Ich würde gerne mehr lesen von dir.So herzerfrischend ehrlich mit dem nötigen Maß an Humor.Also ich finds perfektund nicht nur als AbendlektüreBitte weiter soLG IRIS

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